Maison relais

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Therapeutische Betreuung

Unterricht in Orientierung und Mobilität

Der Rehabilitationslehrer für Orientierung und Mobilität (O+M) für Blinde und Sehbehinderte bietet dem jeweiligen Schulungsteilnehmer einen Rahmen, in dem er erproben und lernen kann, sich sicher und selbständig fortzubewegen und dabei permanent zu wissen, wo er sich befindet.

Ein wesentlicher Bestandteil der Schulung ist die Befähigung zum effektiven Umgang mit dem Langstock sowie sich in verschiedenen Umgebungen und Situationen zurechtzufinden (z.B. Gebäude, Straßenverkehr, einkaufsbereich, öffentliche Verkehrsmittel …)
Um dies zu erreichen werden während der Schulung Techniken und Arbeitsstrategien vermittelt.
Ziel ist grundsätzlich die Erhöhung der Lebensqualität und der Selbstbestimmtheit des Betroffenen.
Voraussetzung für den Beginn einer Schulung in Orientierung und Mobilität ist das Bedürfnis des Teilnehmers sich fortzubewegen.

„Blinde und Sehbehinderte erfassen die Umwelt in völlig anderer Weise als Sehende. Die Schulung umfasst deshalb weit mehr, als die reine Vermittlung von Stocktechniken“ (Infoblatt des DBSV und des Berufsverbandes der Rehabiltitationslehrer/-innen für Orientierung und Mobilität für Blinde und Sehbehinderte e.V.

  • Schutz des eigenen Körpers
  • Verbesserung der Orientierungsfertigkeiten
  • Sensibilisierung der übrigen Sinne
  • Vermittlung des Langstockeinsatzes in unterschiedlichen Umweltsituationen
  • Optische Hilfsmittel
  • Optimale Ausnutzung des vorhandenen Sehvermögens
  • Analyse des Verkehrsgeschehens
  • Ergänzende Hilfsmittel


Ergotherapie

Im Bereich der Ergotherapie werden sehbehinderte und blinde Menschen unterstützt und begleitet die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind. Ziel ist es, eine möglichst breite Teilhabe des Klienten am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dies geschieht vor allem, durch eine gezielte individuelle Förderung, durch das Einsetzen individuell angepasster Hilfsmittel sowie durch Übungen der Kompensation durch andere Fähigkeite.

Physiotherapie in Einzelsitzungen oder in der Gruppe

Einsetzen von physiotherapeutischen Übungen im individuellen Bereich (oft: bei Mehrfachbehinderung)
Professionelle Begleitung bei sportlichen Aktivitäten, wie beispielsweise: Reiten oder Aquagym